Werbung in eigener Sache · Keine Anlageberatung · Kapitalanlagen sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Risikohinweise lesen
Private Altersvorsorge · verständlich erklärt

Fürs Alter vorsorgen, wenn Zinsen und Inflation nicht mitspielen.

Ich bin Rentner und teile, was ich über Riester, Lebensversicherungen, Immobilien, ETFs und aktiv gemanagte Strategien gelernt habe – ehrlich, mit Kosten und Risiken.

Wo die klassische private Altersvorsorge heute hakt

Vier Bausteine, die viele Menschen haben – und warum sie allein oft nicht reichen.

Inflation

Geld ohne Zinsen verliert real an Wert – über Jahrzehnte spürbar.

Riester

Hohe Kosten fressen oft einen Großteil der Zulagen. Ab 2027 sind keine neuen Riester-Verträge mehr möglich.

Lebensversicherung

Nominal mehr zurück als eingezahlt – inflationsbereinigt oft weniger.

Immobilie

Gestiegene Preise machen das Eigenheim für Normalverdiener schwer erreichbar.

Neu ab 1. Januar 2027

Das Altersvorsorgedepot löst Riester ab

Die geförderte private Altersvorsorge wird neu aufgestellt: Bundestag (27.03.2026) und Bundesrat (08.05.2026) haben die Reform beschlossen. Erstmals lässt sich staatlich gefördert direkt in Aktien, Fonds und ETFs sparen.

Quellen: Deutscher Bundestag, Bundesfinanzministerium. Stand: 29.09.2026

Bestehende Riester-Verträge

laufen mit Bestandsschutz weiter. Ein Wechsel ist freiwillig – dabei können Kosten anfallen.

Standardprodukt

Effektivkosten gedeckelt auf 1,0 % – zusätzlich ein öffentlich verwaltetes Standarddepot.

Wahl der Garantie

100 %, 80 % oder keine Beitragsgarantie – mehr Renditechance heißt auch mehr Verlustrisiko.

Keine neuen Riester-Verträge

Neuabschlüsse nach altem Modell sind ab 2027 nicht mehr möglich.

Baustein 1 · Die Basis

Breit gestreute Index-ETFs

Für die private Altersvorsorge – also Geld, das erst in 10, 15 oder 20 Jahren gebraucht wird – gelten weltweit gestreute Aktien-ETFs als kostengünstige Basis. Die Notfallreserve bleibt auf dem Tagesgeldkonto.

Ein Weltindex wie der MSCI World enthält über tausend Unternehmen aus Industrieländern. Fällt eine einzelne Aktie aus, trifft das den Index kaum.

Laufende Kosten (TER)ca. 0,1–0,5 %p. a., je nach Anbieter
Größter Rückgangüber 50 %2000–2003, in EUR
Wichtig

Auch lange Anlagezeiträume schützen nicht sicher vor Verlusten. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Wissen statt Bauchgefühl

Von Nobelpreisträgern lernen: 8 Regeln für Ihr Geld

Was die Wirtschaftsforschung über Sparen, Streuen und unsere eigenen Denkfehler herausgefunden hat – kurz zusammengefasst für die private Altersvorsorge.

1

Sparen automatisieren

„Save More Tomorrow“ (2004): Legen Sie schon heute fest, dass ein Teil künftiger Gehaltserhöhungen automatisch gespart wird – etwa per ETF-Sparplan. So steigt die Sparquote, ohne dass Sie jeden Monat neu gegen die eigene Bequemlichkeit ankämpfen.

Richard ThalerNobelpreis 2017 · Konzept zusammen mit Shlomo Benartzi
2

Vermögen breit streuen

„Portfolio Selection“ (1952): Entscheidend ist nicht nur die Rendite einzelner Anlagen, sondern wie sie gemeinsam das Risiko beeinflussen. Daher: über viele Unternehmen, Branchen und Länder verteilen statt auf eine Aktie setzen.

Harry MarkowitzNobelpreis 1990, geteilt mit Merton H. Miller und William F. Sharpe
3

Nicht ständig den Markt schlagen wollen

„Efficient Capital Markets“ (1970): Öffentliche Informationen stecken meist schon im Kurs. Wer rational handeln will, meidet hektisches Hin und Her und investiert langfristig und breit gestreut.

Eugene FamaNobelpreis 2013, geteilt mit Lars Peter Hansen und Robert Shiller
4

Verluste nicht über Entscheidungen bestimmen lassen

Prospect Theory (1979): Verluste schmerzen stärker, als gleich hohe Gewinne freuen – deshalb halten Anleger schlechte Investments oft zu lange. Hilfreiche Frage: „Würde ich diese Anlage heute noch einmal kaufen?“

Daniel KahnemanNobelpreis 2002 · Forschung mit Amos Tversky († 1996)
5

Über das ganze Leben planen

Lebenszyklus-Hypothese (1954): Einkommen und Ausgaben über das gesamte Leben betrachten, nicht von Monat zu Monat. In guten Erwerbsjahren Vermögen aufbauen, von dem man im Ruhestand teilweise lebt.

Franco ModiglianiNobelpreis 1985 · Hypothese zusammen mit Richard Brumberg
6

Stimmung nicht mit Chancen verwechseln

„Judgment under Uncertainty“ (1974): Wir schätzen Chancen danach ein, welche Beispiele uns gerade einfallen. Nach einem Crash wirkt die Börse übertrieben riskant, nach Jahren des Aufschwungs trügerisch sicher.

Daniel KahnemanNobelpreis 2002 · Aufsatz zusammen mit Amos Tversky
7

Nicht kaufen, nur weil alle kaufen

Studie zur Kursschwankung (1981): Aktienkurse schwanken stärker, als es Gewinne und Dividenden erklären. Ein stark gestiegener Preis beweist keine Qualität – Herdentrieb kann Aktien und Immobilien überteuern.

Robert ShillerNobelpreis 2013, geteilt mit Eugene Fama und Lars Peter Hansen
8

Vorsicht, wenn die Gegenseite mehr weiß

„The Market for Lemons“ (1970): Wer mehr über ein Produkt weiß, hat einen Vorteil – ob beim Gebrauchtwagen, bei Versicherungen oder komplexen Finanzprodukten. Deshalb: unabhängig informieren, Preise vergleichen, Bedingungen genau lesen.

George AkerlofNobelpreis 2001, geteilt mit Michael Spence und Joseph Stiglitz

Gemeint ist jeweils der Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel („Wirtschaftsnobelpreis“). Eigene Zusammenfassung, inspiriert vom Artikel „Von Nobelpreisträgern lernen: Acht Regeln für Ihr Geld“ in der WirtschaftsWoche (Jubiläumsausgabe zum 100. Geburtstag, 11.10.2026). Keine Anlageberatung.

Baustein 2 · Aktive Beimischung

Meine wikifolio-Strategien

Als aktive Beimischung für die private Altersvorsorge handle bzw. betreue ich diese Strategien selbst. Sie sind über wikifolio-Zertifikate bei Ihrer Depotbank handelbar. Aktuelle Wertentwicklung, Risikokennzahlen und Basisinformationsblatt finden Sie immer tagesaktuell auf wikifolio.com.

Offenlegung von Interessenkonflikten Ich bin Initiator und Trader der unten genannten wikifolios und werde an der Performancegebühr beteiligt. Ich halte selbst Zertifikate dieser Strategien. Die Darstellung ist daher nicht unabhängig und keine Anlageberatung.
Aktien-StrategieRisiko: hoch

Beste Community Aktien

Monatlich angepasste Auswahl von rund 50 Aktien aus den Portfolios erfolgreicher wikifolio-Trader; schwache Titel werden durch trendstarke ersetzt.

Kosten (Stand: 29.09.2026)0,95 % p. a. + 25 % PerformancegebührISIN DE000LS9QQK6
Kennzahlen live auf wikifolio.com ↗
Aktien-Strategie · KI-gestütztRisiko: mittel bis hoch

KI Aktien Momentum

Kombiniert technische Indikatoren mit maschinellem Lernen, um trendstarke Aktien mit Schwerpunkt USA zu finden – mit Risikomanagement und regelmäßigem Rebalancing.

Kosten (Stand: 29.09.2026)0,95 % p. a. + 5 % PerformancegebührISIN DE000LS9U2A6
Kennzahlen live auf wikifolio.com ↗
Themen-StrategieRisiko: hoch

Medizin-Revolution

Konzentriert auf Medizintechnik und Biotechnologie – chancenreich, aber branchenabhängig und schwankungsintensiv.

Kosten (Stand: 29.09.2026)0,95 % p. a. + 10 % PerformancegebührISIN DE000LS9PZE2
Kennzahlen live auf wikifolio.com ↗
Multi-AssetRisiko: mittel

Goldener Sommervogel nachTyler

Wechselt anhand der 200-Tage-Linie zwischen Aktien, Anleihen und Gold; Anlageklassen im Abwärtstrend werden gemieden.

Kosten (Stand: 29.09.2026)0,95 % p. a. + 20 % PerformancegebührISIN DE000LS9QNK3
Kennzahlen live auf wikifolio.com ↗

Welche Strategie passt zu mir?

Das hängt von Anlagehorizont, Risikobereitschaft und Vermögen ab. Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich an eine zugelassene Anlageberaterin oder einen Honorarberater.

Risikohinweise

Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Anlageberatung, keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und keine steuerliche oder rechtliche Beratung dar. Sie berücksichtigen nicht Ihre persönlichen Verhältnisse.

wikifolio-Zertifikate sind Schuldverschreibungen der Emittentin. Neben dem Marktrisiko besteht ein Emittentenrisiko; ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Maßgeblich sind allein das Basisinformationsblatt und der Wertpapierprospekt der Emittentin.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Kosten und Gebühren mindern die Rendite.

Über mich

Ich bin bereits Rentner und möchte meine Erfahrung mit Geldanlage weitergeben – verständlich, ohne Fachchinesisch und mit offenen Karten bei Kosten und Risiken.

Charity

Gemeinsam Gutes tun

Mit einer signierten Weinflasche habe ich eine Spendenaktion zugunsten der Münchner Tafel gestartet.

Zur Charity-Aktion

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Ich antworte in der Regel innerhalb weniger Tage. Bitte beachten Sie: Ich gebe keine individuelle Anlageberatung.